Carsharing Südtirol – zweiter Versuch

Steigende Benzinpreise, schneller Wertverfall bei Neuwagen, Reparaturen, Autobahn- und Parkgebühren – das Auto ist mehr denn je ein Kostenfaktor in unserem Alltagsleben. Was einst als Statussymbol Nr. 1 und Sinnbild für Freiheit und Unabhängigkeit galt, hat heute nicht mehr dieselbe Attraktivität. Immer mehr Menschen steigen auch in Südtirol auf Öffentliche Verkehrsmittel um, sei es aus finanziellen Überlegungen, sei es durch interessante Angebote wie die Vinschger Bahn, die Südtirol Bahn oder kostenlose Abos für Jung(e) und Alt(e).

Kann aber der komplette Verzicht aufs eigene Auto funktionieren? Was tun, wenn die Öffis mal nicht ausreichen?

Genau hier setzt mit Carsharing, der gemeinschaftlichen Nutzung von Autos, ein Modell an, das in Südtirol in den Nullerjahren bereits auf private Initiative hin erprobt wurde – und gescheitert ist. Nun wird auf breiter Basis im Verbund zwischen Öffentlichen Einrichtungen, Verbänden und privaten Unternehmen ein zweiter Versuch gestartet.

Und dieses neue Projekt schaut gut aus: In Bozen, Meran und Mals stehen den Teilnehmenden 23 Autos der Marke Volkswagen zur Verfügung (13 VW Up!, 5 VW Golf, 5 VW Caddy); Brixen, Bruneck und Sterzing sollen in einem zweiten Schritt folgen.

Hier ein paar Infos, wie der Ablauf des Dienstes funktioniert:

  • Reservierung und Buchung eines Autos über Internet, über eine grüne Nummer oder über die Smartphone-App
  • Abholung des Autos, das sauber und getankt am fixen Parkplatz zur Verfügung steht
  • Öffnung des Autos mit dem Südtirol Pass, evt. nötiges Auftanken ist kostenlos
  • Bezahlung über Kreditkarte oder Bankeinzug (fixe Stundenpauschale von 5-6 Euro, Kilometergeld von 20 Cent)

Alle Infos zum neuen Südtiroler Carsharing gibt es unter www.carsharing.bz.it.

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