Wandertipps für den Herbst

Im Herbst zeigt sich die Natur von ihrer bunten Seite, Winterschläfer treffen die letzten Vorbereitungen und die Temperaturen sinken in einen angenehmen Bereich zum Wandern und Outdoorsport. Auf was Sie aber unbedingt achten sollten, um auch gesund und entspannt wieder nach Hause zu kommen, erfahren Sie hier.

Kondition und Verfassung

Die Tour sollte so gewählt werden, dass sie Ihre Erfahrung und Kondition nicht übersteigt. Selbstüberschätzung und Unterschätzung der Route, sind die klassischen Ursachen für Verletzungen und Notrufe an die Bergrettung.

Ausrüstung

Je nach geplanter Länge und Schwierigkeit, muss die gesamte Ausrüstung richtig angepasst werden. Ein gutes Schuhwerk ist niemals verkehrt. Auch weil die Temperaturen zwischen Tal und Gebirge sehr unterschiedlich sein können, ist es unabdingbar, warme Funktionskleidung, Handschuhe und eine Kappe mitzunehmen. Das T- Shirt zum Wechseln sollte natürlich auch immer dabei sein, da man bei nasser Kleidung sehr leicht unterkühlt.

Die Grundausrüstung darf natürlich auch nicht fehlen, das heißt, dass man ausreichend Wasser (ca. 2 Liter pro Person), energiereiche Nahrung wie Müsliriegel, Schokolade oder Bananen und eine Wanderkarte der Region mithaben sollte. Die Wanderkarte sollte einen Maßstab von 1:25.000 oder 1:50.000 haben.

Für den Ernstfall, ist es auch immer wichtig, dass man einen Kompass, eine Taschenlampe, ein Erste-Hilfe-Set und ein Survival Messer mit Feuerstarter und Signalpfeife mit sich trägt.

Um Notrufe abzusetzen, sollte das Handy voll aufgeladen und unnötige Anwendungen wie Datendienste deaktiviert sein. Auch das GPS kann am Akku saugen und sollte nicht in unnötigen Situationen eingeschaltet werden.

Tageslicht und Wetter

Im Herbst werden die Tage kürzer und das Wetter oft unvorhersehbar. Berücksichtigen Sie bei der Planung auch Pausen und nicht geplante Aufenthalte. Also immer noch ein wenig extra Zeit zu der veranschlagten Dauer. Starten Sie eine längere Tour nicht erst zu Mittag, da es leicht einmal passieren kann, dass man in die Dunkelheit gerät.

Wenn man bei Schönwetter aufbricht, kann einen am Gipfelkreuz schon ein Hagelschauer erwarten. Um dies zu vermeiden, sollte unbedingt der Wetterbericht vor der Tour geprüft werden, um nicht von plötzlichen Wetterumschwüngen überrascht zu werden. Auch der Nebel ist im Herbst ein häufiger Begleiter der Wanderer. Da kann man sich schnell einmal verirren.

Je weiter der Herbst voranschreitet, desto öfter kann es auch in höheren Lagen zu Schneefällen kommen. Gamaschen und Wanderstöcke mit Schneetellern sollten für solche Wandertouren zusätzlich eingepackt werden. Sollten Sie ein Schneefeld queren müssen, muss die Konsistenz des Schnees berücksichtig werden. Bei eisigem Schnee ist der richtige Stockeinsatz nötig. Auch wenn das Schneefeld in der Sonne lag und die oberste Schicht aufgeweicht ist, kann der Untergrund ebenfalls rutschig sein, weil der Schnee nass ist und unter Ihrem Tritt nachgibt.

Hütten auf der Route

Bevor Sie die Tour starten, prüfen Sie ob die Hütten entlang der Route noch geöffnet sind. Viele Wirte sperren schon im Spätherbst ihre Unterkünfte zu, da oftmals schon mit massivem Schneefall zu rechnen ist. Sollten sie in einer übernachten wollen, melden Sie sich vor Aufbruch an, um auch garantiert einen Schlafplatz zu bekommen.

Wenn Sie diese grundlegenden Regeln befolgen, kann einer schönen Herbstwandertour nichts mehr im Wege stehen.

Nochmals im Überblick:

  • Tour an Kondition und Verfassung anpassen
  • Gutes Schuhwerk, Funktionskleidung, Handschuhe und Kappe
  • T-Shirt zum Wechseln
  • Wasser und energiereiche Nahrung
  • Wanderkarte der Region
  • Kompass, Taschenlampe, Erste-Hilfe-Set und Survival Messer
  • Handy voll aufgeladen und unnötige Dienste ausschalten
  • Tageslichtdauer berücksichtigen
  • Wetterbericht prüfen
  • Öffnungszeiten von Hütten prüfen

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Author:SiMedia Admin

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